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Oliver Dorfer

recent works

Oliver Dorfer - the yolo iteration 14
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Oliver Dorfer - Mana 2
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Oliver Dorfer - Mana 4
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Oliver Dorfer - Mana 5
Mana 5

dystopia

Oliver Dorfer - dystopia 1
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Oliver Dorfer - dystopia 4
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Oliver Dorfer - dystopia polaroid 3
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Oliver Dorfer - dystopia polaroid 4
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Oliver Dorfer - Dystopia 15
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blueprint

Oliver Dorfer - blueprint 4
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Oliver Dorfer - blueprint 5
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The Pulpproject

Oliver Dorfer - the pulpproject / oceania
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Oliver Dorfer - Pulpproject / oceania 2
Pulpproject / oceania 2
Oliver Dorfer - the pulpproject / pieta
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Oliver Dorfer - The pulproject / oceania 4
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further works:
Oliver Dorfer - untitled (golden cut #2)
untitled (golden cut #2)
Oliver Dorfer
Oliver Dorfer konfrontiert uns mit der Netzhaut, auf der sich die Bilderflut wiederspiegelt: Die Dunkelkammer unseres Gehirns. Eine Discokugel hüllt den Raum in flackriges Licht. Die unzählbaren, kleinen rotierenden Lichtpunkte verwandeln den Raum in eine Reflexionsfläche unserer Bilderwelt.

Es ist als hätten wir unsere Augen geschlossen und all die Eindrücke des vergangenen Tages würden sich als Nachbilder oder Phantombilder wieder abspielen. Die zahlreichen Spiegel erinnern an die Facettenaugen von Bienen, die die Umwelt als Raster abbilden. Die 5000 Linsen pro Auge erzeugen im Gehirn Tausende von Einzelbildern, die zusammengesetzt mit einem gepixelten Bild vergleichbar sind. Auch Dorfers Sichtfeld dreht sich um 360° Grad, konzentriert sich jedoch als Palimpsest auf einer Bildfläche.

Wir sind nicht mehr in dem einheitlichen Blickpunkt der Zentralperspektive mit ihrem Fluchtpunkt und einem Betrachter, sondern einem Multiversum mit vielen Zentren und Parallelwelten. Dorfer verlässt das alte perspektivische Raumbild mit dem festen, absoluten Standpunkt. Seine montagearte Bildkomposition ist eine assoziative Verkettung visueller Versatzstücke aus der aktuellen Pressephotographie, der Welt des Films, der Comics und Mangas, der Kinderbücher, des Graphic Designs sowie popkulturellen Einflüssen aus der Musik.

Die Vielfalt der wechselnden Standpunkte tradiert ein dynamisches Raumbild der vierten Dimension, das sich in Interaktion mit dem Betrachter zusammensetzt. Dorfer verknüpft dabei moderne Medientechnik mit archaischen Bildern ethnologischer Herkunft. Sein malerischer Fokus hinterfragt die Bewusstseinsstufen unserer Wahrnehmung. Zum Teil handelt es sich hier um sehr genaue Abbildungen, von ihm selbst fotografierte Objekte, aber auch um schemenhafte Gestalten, wie aus einem Traum oder einer fremden, surrealen Welt.
(Auszug aus Jeanette Zwingenbergers für Oliver Dorfers Katalog '08/14')



 
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