Galerie Ernst Hilger
Hilger NEXT
BROTKunsthalle
Künstler
Ausstellungen
News
Art Fairs
 
Editionen
Presse
Newsletter
Partner
 
Über uns
Anfahrtsplan
Kontakt
Facebook Logo English

 
Artikel wurde in den Warenkorb gelegt
Artikel wurde in der Merkliste gespeichert
 

back to list of artists

Allen Jones

Melody Maker

Allen Jones - Sketch
Sketch
Allen Jones - Sketch
Sketch
Allen Jones - Age before Beauty
Age before Beauty
Allen Jones - untitled
untitled
Allen Jones - untitled
untitled
Allen Jones - Two Parts Invention
Two Parts Invention
Allen Jones - Tirez
Tirez
Allen Jones - Iron Maiden 1
Iron Maiden 1
Allen Jones - Flicker
Flicker
Allen Jones - Happy Valley
Happy Valley
Allen Jones - Sheet of drawings
Sheet of drawings
Allen Jones - untitled
untitled
Allen Jones - In Between
In Between
Allen Jones - La Cucaracha
La Cucaracha
Allen Jones - Pivot
Pivot
Allen Jones - On reflection
On reflection
Allen Jones - Stage Fright
Stage Fright
Allen Jones - Pictorial Threat
Pictorial Threat
Allen Jones - Let the Singsong Swing
Let the Singsong Swing
Allen Jones - Ovation
Ovation

Catwalk II

Allen Jones - Suspended Anticipation
Suspended Anticipation
Allen Jones - Enchenteresse
Enchenteresse
Allen Jones - Enchenteresse
Enchenteresse
Allen Jones - Float
Float
Allen Jones - Interval
Interval
Allen Jones - Invitation Only
Invitation Only
Allen Jones - Pure Magic
Pure Magic
further works:
Allen Jones - Boogie Woogie
Boogie Woogie
Allen Jones - Sitter
Sitter
Allen Jones - FREE SPIRIT
FREE SPIRIT
Allen Jones - Playhouse
Playhouse
Allen Jones - It figures
It figures
Allen Jones
Biografie:
Allen Jones, 1937 als Sohn walisischer Eltern in Southampton geboren, erhält seine künstlerische Ausbildung in Londen: 1955 - 1959 am Hornsey College of Art und am Royal College of Art.

Ab 1960 beteiligt Jones sich an den Ausstellungen der "Young Contemporaries", die der englischen Pop-art zum Druchbruch verhelfen. Schon im folgenden Jahr ist er erstmals auf der Pariser Biennale vertreten, deren Prix des Jeunes Artistes er 1963 gewinnt.

In den 60er Jahren verstärkt sich sein Interesse an obsessiven psycho-physischen Verhaltensweisen sowie an erotischen Darstellungen. Das Ergebnis sind Bilder mit textilen Dessous und anderen Bekleidungsstücken aus hautengen Materialien wie Leder, Latex oder Gummi, von Pin-up-Girls auf provozierende Weise vorgeführt. Es geht Jones durchaus um die Vermittlung elementarer Sinnlichkeit, was ihm von feministischer Seite zahlreiche Vorwürfe einträgt, doch wurden die Grundmotive nicht von ihm erfunden, sondern nur freigestellt und in der Manier der Pop-art dargestellt.

Von 1965 an spielt das weibliche Bein eine Hauptrolle. Der hochhackige schwarze Schuh, ein archetypischer Schuh, wird unvermeidlich. Die harte Modellierung der langen Beine erweckt den Eindruck großen körperlichen Gewichts, weshalb sich die Figuren auf die untere Bildkante stützen. Von da ist der Weg nicht weit zu den ersten plastischen Produkten, mit denen Jones ein weiteres Mal Aufsehen erregt, sollen doch die weiblichen Figuren, lebensgroß aus Ton geformt und in Fiberglas gegossen, fetischistischen Karyatiden gleich als Hutständer, Stuhl und Tisch dienen.

Allen Jones ist auch Bildhauer. Manchmal sind die Grenzen fließend, wenn Jones reliefartig ausgeprägte Elemente in seine Bilder einbezieht, und andererseits überzieht die Malerei seit langem die in Farbe gehaltenen Skulpturen aus Metall. Seine Arbeiten werfen u.a. die Frage nach der Funktion der Farbe auf: Farbe als Beschreibung, als Erinnerung, Dekoration, als Geschwindigkeit oder Raum. 1965 zeigte er zum ersten Mal in einer Einzelausstellung in Los Angeles Skulpturen. 1984 entstand eine erste Auftrags-Skulptur für ein internationales Gartenfestival in Liverpool, der eine Reihe weitere Skulpturen für den öffentlichen Raum folgten. Jones geht es nicht um Narration oder Repräsentation, abstrakte und figurative Elemente vermischen sich.



 
  Dorotheergasse 5, 1010 Wien - Impressum